Zubehör | Erstausstattung Segeln

Was brauche ich an Zubehör für meinen Segelkurs? Da gibt es ein paar Dinge, die Du auf ein Segelboot mitnehmen solltest. Sie dienen entweder Deiner Sicherheit, schützen Dich oder Deine Ausrüstung oder erhöhen einfach den Komfort.

Nützliches Zubehör zum Segeln

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Um ein Segelboot herum ist Wasser. Und da fällt gerne einmal etwas hinein. Oft schon, wenn Du auf den Steg gehst und das Boot noch gar nicht betreten hast. Manchmal fällt man sogar selber ins Wasser, wenn das Boot z.B. gekentert ist. Was oft dabei verloren wird, ist die eigene Brille. Und die kann ganz schön teuer gewesen sein. Deshalb gibt es sogenannte Brillenbändsel, mit denen man seine Brille sichern kann.

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Diese Brillenbändsel sollte man auch für seine Sonnenbrille benutzen. Das Wasser reflektiert die Sonnenstrahlen, und so kann es auch bei bewölktem Himmel sehr viel angenehmer sein, wenn man beim Segeln eine Sonnenbrille trägt. Da kannst Du natürlich die nehmen, die Du sowieso schon hast. Aber wenn die sehr teuer war, würde ich davon abraten. Es gibt auch spezielle Sonnenbrillen für das Segeln, die auf die Lichtverhältnisse auf dem Wasser abgestimmt sind. Außerdem sind diese meist schmaler und schließen möglichst um die Augen herum gut ab, damit das Licht nicht von oben, unten oder von der Seite an die Augen kommt. Man bleibt damit auch nicht so leicht irgendwo hängen.

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Wo wir gerade beim Sonnenschutz sind: Während eines Segelkurses sitzt man manchmal mehrere Stunden am Stück in der prallen Sonnen. Da rate ich Dir dazu eine Mütze zu tragen. Auch die fliegen sehr gerne über Bord und dann musst Du das „Mütze-über-Bord-Manöver“ fahren. Das ist zwar eine gute Übung, aber meist ist sie schon untergegangen, bevor Du sie erreicht hast. Deshalb gibt es auch hier spezielle Bändsel, mit denen Du Deine Mütze an Deinem Kragen sichern kannst. Es gibt auch Segelmützen, da ist dieses Sicherungsband schon dran, aber dann musst Du die ganze Mütze neu kaufen und kannst sie eigentlich nur für das Segeln nutzen.

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Wie gesagt, die Sonneneinstrahlung ist auf dem Wasser hoch, und deshalb rate ich Dir dazu, beim Segeln langärmelige Hemden zu tragen. Ich benutze dazu noch Sonnencreme für Kinder mit Sonnenschutzfaktor 50 +. Und da mir als erstes immer die Lippen verbrennen, habe ich dafür noch einen Lippenpflegestift, auch mit Sonnenschutzfaktor 50. Trotzdem bin ich nach einer Woche immer sehr braun. Aber eben nicht verbrannt.

Was auch noch gerne ins Wasser fällt, ist das Smartphone. Die beste Lösung dies zu verhindern ist, es einfach zu hause zu lassen. Manchmal geht das aber nicht, und deshalb gibt es spezielle wasserdichte Beutel oder Hüllen, in die man es stecken kann. Denk aber dran, diesen irgendwo fest zu machen, denn er wird wahrscheinlich mit dem Telefon darin nicht schwimmen. Das Smartphone wird dann zwar nicht nass, aber es auf dem Grund eines Sees wieder zu finden, wird ziemlich schwierig. Jackentaschen gehen übrigens gerne auf, wenn man ins Wasser fällt, selbst wenn sie einen Reißverschluss haben. Für Schlüssel und Dokumente gibt es solche Hüllen übrigens auch.

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Wenn Du Deine Sachen, also z.B. Deine Zweitgarnitur, nicht sicher an Land lassen kannst empfehle ich Dir eine wasserdichte Tasche zu kaufen. Aber vergiss auch hier nicht, diese z.B. mit dem Trageriemen irgendwo am Boot zu befestigen, damit sie beim Kentern nicht wegschwimmt oder gar unter geht. Lass am besten ein bisschen Luft mit drin, wenn Du sie verschließt. Die einfachen Taschen sind meist aus einer Art LKW-Plane gefertigt, und die reichen völlig aus. Es gibt sie in verschiedenen Größen, und wenn Du später auch noch Yachtsegeln willst, nimm ruhig eine etwas größere. Auf einem Segelschiff ist es immer feucht, und ich packe eigentlich meine Sachen während eines Törns gar nicht in den Schrank, sondern lasse alles in so einer Tasche.

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Wenn Du Dich auf einem Segeltörn so richtig lächerlich machen willst, dann nimm am besten einen Hartschalenkoffer mit. Dafür ist auf der Yacht garantiert kein Platz und wenn er im Seegang hin und her fliegt, schlägt er alles kaputt. Eine wasserdichte Tasche wie oben beschrieben lässt sich überall unterbringen und zeigt, dass Du ein Profi bist. Auch Taschen mit Rollen sind an Bord ungern gesehen. Die Rollen stoßen auch überall an, hinterlassen Streifen und meistens haben diese Taschen noch einen Rahmen innen eingebaut, der sie sehr unflexibel macht. In Yachthäfen gibt es meistens irgendwo Handkarren, mit denen Du Deine Tasche bequem vom Auto oder Taxi über den Steg zum Boot transportieren kannst.

Wenn Du leicht frierst, oder einfach bei Kälte nur komfortabel segeln willst, dann empfehle ich Dir dabei spezielle Thermo-Unterwäsche zu tragen. Wenn Du schon Ski-Unterwäsche hast, kannst Du auch die nehmen. Achte aber darauf, dass diese Unterwäsche Schweiß und Feuchtigkeit schnell nach außen transportieren.

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Die meiste Körperwärme verliert man übrigens über den Kopf. Fleecemützen sind meiner Meinung nach gute Windstopper, kratzen nicht und behindern beim Segeln wenig. Wenn Du eine Mütze mit Fleeceinnenfutter nimmt, kombinierst Du die Vorteile einer Fleece- und einer Wollmütze.

Ich werde auch immer wieder gefragt: Soll ich mir eine Rettungsweste für meinen Segelkurs kaufen? Eine Schwimmweste ist fraglos wichtig, aber die meisten Segelschulen haben diese für ihre Schüler vorrätig. Wenn Du Deine eigene mitbringst und diese im Notfall versagt, kann es sein, dass Du den Versicherungsschutz verlierst. Informier dich bei Deiner Segelschule was dort zur Ausstattung gehört. Und wenn Du z.B. den dort angebotenen Schwimmhilfen eine ohnmachtssichere Weste vorziehst, dann bring auf Dein Risiko Deine eigene mit. Wenn Du sowieso planst später ein Boot zu kaufen, kann eine Rettungsweste eine gute Investition sein.

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Das waren meine Empfehlungen für die Erstausstattung für einen Segelkurs. Ich hoffe, ich konnte Dir damit helfen. Wenn Du noch einen Vorschlag hast, dann schreib doch bitte weiter unten einen Kommentar. Und wie gesagt: Du wirst mehr Spaß und mehr Erfolg in Deinem Segelkurs haben, wenn Du Dich darauf mit meinem Buch „Segeln lernen mit Käpten Sailnator“ vorbereitest, und jede Segelstunde noch einmal damit nacharbeitest. Du wirst alles schneller verstehen und hast dann mehr Zeit, die Segelmanöver zu üben. Viel Erfolg!

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