Segeljacken | Erstausstattung Segeln

Welche Jacke soll ich mir für meinen Segelkurs kaufen? Und ist das überhaupt nötig? Natürlich kannst Du erst einmal nehmen was Du sowieso schon hast. Du musst aber damit rechnen, dass es kaputt geht. Und dafür ist Deine schöne teure Outdoorjacke eigentlich zu schade. Segeljacken sind an den richtigen Stellen verstärkt, damit sie sich nicht so leicht durchscheuern oder gar reißen. Sie sind meist von der Farbe her nicht so schmutzempfindlich und sind den Ansprüchen entsprechend geschnitten. Aber fangen wir mit den einfachen Dingen an, die Du auch von zu hause mitbringen kannst. Da ich einige von den hier abgebildeten Jacken kostenlos zugeschickt bekommen habe und die meisten Links Affiliate-Links zu amazon.de sind, über die ich als Amazon-Partner bei qualifizierten Käufen eine kleine Provision verdiene, kennzeichne ich diesen Blogbeitrag als

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Da ist erst einmal der gute alte Kaputzenpullover, auch „Hoodie“ genannt! Den kannst Du an etwas frischeren Tagen prima überziehen, und wenn es warm wird, legst Du ihn unter Deck. Wenn es windig wird, ziehst Du die Kapuze über, mit der Du auch gegen die ersten Regentropfen geschützt bist. Wenn Du Dir jetzt einen Neuen kaufen willst, dann achte darauf, dass sich der Kragen hoch schließen lässt, und innen vielleicht noch eine Art wärmendes Fleecefutter eingearbeitet ist. Wenn dann noch ein Emblem von einem bekannten Segelclub drauf genäht ist, bist Du perfekt ausgestattet.

Hoodie von Nautiska Magasinet® mit hoch schließendem Kragen

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Der Nachteil von Kaputzenpullovern ist, dass sie meist aus Baumwolle hergestellt sind und wird diese feucht oder gar nass, dauert es sehr lange, bis sie wieder getrocknet ist. Deshalb sind bei Seglern Fleecejacken oder Fleecepullover sehr beliebt. Die gibt es sogar mit einer wasserabweisenden Beschichtung. Die Fleecejacke ist ein echter Allrounder. Der Kragen ist meist hoch geschnitten und schützt der Hals vor kaltem Wind, der auch nicht so leicht durch den Stoff weht. Fleece ist auch relativ unempfindlich und lässt sich leicht waschen. Wenn es zu warm wird, zieht man die Jacke einfach aus, legt sie unter Deck, oder nutzt sie als Kissen. Wird es doch zu kalt, oder fängt es an zu regenen, ist sie ein idealer „Midlayer“ und kann sehr gut unter einer Regenjacke getragen werden.

Fleecejacke Segeln 100 von Decathlon®

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Ist es für die Fleecejacke doch zu frisch oder zu windig, bietet sich beim Segeln die Softshelljacke an. Sie ist nahezu windundurchlässig, der Kragen schützt den Hals auch meist sehr gut und oft sind sie so geschnitten, dass der Nierenbereich gut abgedeckt ist. Der Stoff dehnt sich bei Bewegung, was für den Segelsport ziemlich wichtig ist. Auch die ersten Regentropfen werden von der Softshelljacke abgehalten und bei manchen Modellen ist sogar noch eine Kapuze in den Kragen eingelassen. Auch die Softshelljacke kann unter einer Regenjacke als „Midlayer“ getragen werden. Softshelljacken gibt es in vielen Varianten und Farben. Sie sehen meist sehr sportlich und schick aus und Du kannst sie nicht nur beim Segeln tragen.

Schick geschnitten und gut verarbeitet

Softshelljacke von Gaastra®

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Segeln ist Wassersport, und das Wasser kommt nicht nur von oben wenn es regnet, sondern es spritzt auch von vorn und von der Seite über die Bordwand. An Regenjacken, dem sogenannten Ölzeug, gibt es für Segler eine ziemlich große Auswahl und für jeden Anspruch etwas passendes.

Die Ölzeugjacken werden grob in 3 Kategorien eingeteilt: Inshore, Coastal und Offshore, je nachdem wo und wofür man sie nutzen will. Sie unterscheiden sich dann meist im Material, in der Wassersäule, also wie wasserfest sie sind, und in der Ausstattung. So haben Offshorejacken z.B. meist einen sehr hohen Kragen, speziell einstellbare Kapuzen, Manschetten in den Ärmeln usw., also alles Dinge die verhindern sollen, dass auf dem Hochsee überkommendes Wasser an den Körper kommen kann. Dieses Offshore-Ölzeug kann sehr teuer sein, aber wenn Du Dir mal ein Video von einer Hochseeregatta anschaust uns siehst was dieses Ölzeug aushalten muss, dann weist Du warum.

Für den Binnensegler reichen die Inshore-Jacken meist völlig aus, und wenn Du vielleicht zwei mal im Jahr einen Chartertörn unternimmst, dann kannst Du über eine Coastal-Jacke nachdenken. Bis Du reif für einen Hochseetörn bist vergeht sowieso ein bisschen Zeit in der Du Erfahrung sammeln musst. Bis dahin wäre eine superteure Jacke im Alltagsbetrieb auch schon arg mitgenommen. Kauf Sie Dir also erst, wenn Du sie brauchst.

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Beim Kauf solltest Du darauf achten, dass Dir die Jacke passt und sie gut sitzt. Du solltest Dich gut darin bewegen könnnen, ohne gleich ins Schwitzen zu kommen. Deshalb sollte sie atmungsaktiv sein. Die Jacke sollte aber doch so weit sein, dass ein Fleecepullover oder sogar eine Softshelljacke noch darunter passen.

Gute Jacken sind hinten etwas länger als vorne, damit man auch geschützt ist, wenn man sich bückt. Die Kapuze sollte Verstellmöglichkeiten bieten, damit Du auch unter schwierigen Bedingungen noch etwas sehen kannst. Der Reißverschluss sollte abgedeckt sein, und diese Abdeckung möglichst noch mit Klettverschlüssen verschließbar sein, damit auch wirklich kein Wind und kein Spritzwasser durchkommt. Die Reißverschlüsse an den Taschen sollten gut zu erreichen und leichtgängig sein, damit Du auch mit einer Hand etwas heraus holen kannst. Und zu guter Letzt muss sie natürlich schick sein und gut aussehen. Aber denk dran: Weiß ist meist bald grau bis schwarz und grelle Farben, ganz besonders gelb, locken gerne mal Insekten an.

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