LEGO® TECHNIC Racing Yacht | Produktvorstellung


Vor wenigen Tagen hat die Boot 2018 in Düsseldorf begonnen und einige von uns sind sicher mit glänzenden Augen durch die Hallen gelaufen, haben sich die neuesten Modelle der einschlägigen Hersteller angesehen und sind dabei ins Träumen geraten. Damit es nicht dabei bleibt, hat die Firma LEGO® pünktlich zur Messe ein neues TECHNIC Modell einer Rennyacht herausgebracht, das sich fast jeder leisten kann und das ich hier jetzt vorstelle.

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LEGO® TECHNIC Racing Yacht | Steuerbordansicht

Vorweg möchte ich noch anmerken, dass LEGO® mir das Modell zur Einstimmung auf die „Boot“ freundlicher Weise kostenlos zugeschickt hat. Aus dieser Kooperation entstehen für mich allerdings keine Verpflichtungen. Ich werde für diesen Blogbeitrag nicht bezahlt und bin in meinem Urteil über diesen Bausatz redaktionell völlig frei. Ich nenne auch was daran meiner Meinung nach nicht so gelungen ist, und würde gar nicht darüber schreiben, wenn mir die Rennyacht nicht gefallen würde. Trotzdem kennzeichne ich diesen Blogbeitrag aus Transparenzgründen als

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Die LEGO® TECHNIC Racing Yacht ist ein 2 in 1 Bausatz mit 330 Teilen. Man kann daraus eine einrümpfige Rennyacht oder einen Rennkatamaran bauen. Beide Versionen sind nicht schwimmfähig. Ich stelle hier jetzt nur den „Monohull“ vor, damit noch etwas Spannung für das Nachbauen bleibt.

LEGO® TECHNIC Racing Yacht

LEGO® TECHNIC Racing Yacht | Packungsinhalt

LEGO® TECHNIC Racing Yacht im Bau

Das Boot ist vom Aussehen und vom Maßstab her wohl am nächsten an einem Volvo Ocean Racer dran. Der Rumpf sieht sehr interessant aus und strahlt in gut aussehenden und hellen Farben. Im ersten Moment wirken diese vielleicht ein bisschen übertrieben, aber irgendwie passen sie doch.

Bug mit Aufklebern an Backbord

Viel von der Wirkung kommt von den Aufklebern an der Seite und von den Foliensegeln, die es vorher so glaube ich noch nicht bei LEGO® gegeben hat. Leider fehlen am Vorsegel die Vorschoten. Auch wirkt das gesamte Rigg ein wenig zu klein, der Mast hätte ein paar Zentimeter höher sein können. Außerdem ist das Großsegel an der Backbordseite des Baumes angeschlagen, so dass es eigentlich nur schön steht, wenn das Boot auf Backbordbug fährt. Insgesamt geben die Linien und Formen an Rumpf und Segeln dem Boot äußerlich aber eine gewisse Dynamik, die mir persönlich sehr gut gefällt.

Steuermechanik

Ein interessantes Detail des Modells ist Steuermechanik, mit der man das Ruder bewegen kann. Auf eine Doppelsteueranlage wurde verzichtet und deshalb lässt sich das Rad von der einen Seite auf die andere hinüber bewegen. So kann der Steuermann immer in Luv stehen, egal auf welchem Bug er segelt. Der Mechanismus vom Steuerrad zum Ruder läuft trotzdem glatt und ohne zu haken.

Winschen und Großschot

Für die Bedienung der Großschot stehen zwei Winschen zur Verfügung. Die Schot wird durch einen gut durchdachten Stangenmechnismus ersetzt, mit dem man das Großsegel endlos von einem Bug auf den anderen holen kann. So gelingt jede Wende mit nur einem Crewmitglied, auch wenn die Kurbeln der Winschen ein klein wenig überdimensioniert erscheinen.

Die Segelstellung geht über Halbwindkurs nicht hinaus

Konstruktionsbedingt gelingt die richtige Segelstellung mit diesem Mechanismus schätzungsweise nur bis zum Halbwindkurs. Auf Raumwindkurs oder gar auf einen Vorwindkurs kann man das Großsegel eigentlich fast gar nicht einstellen. Aber wahrscheinlich rast die Yacht sowieso immer so schnell, dass der scheinbare Wind auf jedem Kurs von halb-vorn kommt 😉 Es macht aber auf jeden Fall Spaß an den Winschen zu drehen und zu sehen, wie sich das Segel bewegt. Erstaunlich ist auch wie gut die beiden Gummibänder über die Rollen laufen und so den ganzen Vorgang erst möglich machen.

Räder unter dem Rumpf

Unten am Rupf sind in Kiellinie zwei bereifte Räder hintereinander angebracht, die es einfach machen das Boot zu schieben und damit zu spielen. Auf Höhe des vorderen Rades sind links und rechts davon noch zwei etwas kleine Stützräder ohne Reifen angebracht. So kippt das Boot immer auf die eine oder andere Seite wenn man es schiebt, was sehr realistisch die Krängung beim Segeln nachstellt.

Aufsicht

Was mir besonders gut gefällt sind die kleinen Details wie die Positionslampen am Bug und die Instrumenten-Sticker, die auf die Kabinenabdeckung aufgeklebt sind. Die Abdeckung lässt sich hochklappen, so dass man auch unter Deck gelangen kann. Für den ganz großen Spielspaß wäre vielleicht noch eine mit Schwimmwesten und Hochsee-Ölzeug ausgestattete Crew toll gewesen. Die Figuren hier auf meinen Fotos sind nicht im Lieferumfang enthalten, sondern stammen noch von meinen „Segeln lernen“ Stop-Motion-Videos mit Käpten Sailnator →.

Crew auf Hochseeregatta

Insgesamt finde ich, dass die Rennyacht trotz der oben genannten kleinen Schwächen sehr nah an die Realität heran kommt. Der Zusammenbau und das Spielen damit machen wirklich Spaß. Obwohl das Modell eigentlich für Kinder von 8 bis 14 Jahren gedacht ist, habe ich es mit meinen über 50 Jahren mit Begeisterung zusammengebaut und dabei sind viele schöne Erinnerungen an meine Kindheit mit LEGO® zurück gekommen.

Es hat zwar einen kurzen Moment gedauert bis ich wieder wusste wie es geht, aber dann ist die Zeit nur so dahin geflogen. Ich habe mich auch schon dabei ertappt, wie ich im Internet nach weiteren Modellen gesucht habe. Inzwischen habe ich das Boot an meinen zehnjährigen Neffen verschenkt, der sich sehr darüber gefreut hat. Er will jetzt auch Segeln lernen und hat sich zum Geburtstag mein Buch: „Segeln lernen mit Käpten Sailnator“→ gewünscht!

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